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Der Nauen Portland -75m

Im Jahr 1953 sank der Nauen Portland aus unbekannten Gründen. Das Wrack rutschte von der ursprünglichen Untergangsstelle noch etwa 100m weit über den schräg abfallenden Seegrund bis der Nauen in -75m Tiefe zum Stillstand kam. Die Schleifspur ist heute nach rund 60 Jahren immer noch zu sehen.Verwendete Gase bei 20 min Grundzeit:
TMX 17/40
TMX 30/30
TMX 50/10
Sauerstoff






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Segeljacht im Zugersee -40m gefunden

März 2011

Des Öfteren hörte ich Fischer fluchen sie hätten schon wieder ihre Tiefsee - Leinen an irgendwas verloren, das machte mich stutzig, so beschlossen wir uns das Gebiet genauer anzusehen. Als Erstes teilten wir das Gebiet in ein Raster ein und fuhren dann Bahn für Bahn mit dem Sonar ab. Als dann auf dem Monitor ein Segelboot mit einer Rumpflänge von 8m und einer Masthöhe von 10m auftauchte, staunten wir nicht schlecht. Ein paar Wochen später holte ein guter Arbeitskollege (Stefan) uns mit dem Ponton ab und so fuhren wir an die Untergangsstelle. Nach dem üblichen Gerödel tauchte ich mit Hans senkrecht ab, bei -30m meinten wir eine zweite Leine zu sehen, was aber der oberste Teil des Mastes war. Nach 15min Grundzeit und einer Menge Eindrücke reicher, stiegen wir wieder auf. Gase : EAN 28 + EAN 50
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Stauwehr Lac Vouglans HD

Dezember 2010

Diesen Sommer fuhren Hans, Kay und ich mit HD-Kamera bewaffnet an den Lac Vouglans. Hans hatte wie immer etwas länger für die Anfahrt, er ist ja auch nicht mehr der Jüngste :-) Dies hatte auch gute Seiten, so konnten Kay und ich das Boot einwassern und das übrige Material bereit stellen. Als Hans dann eintraf, brannte es Kay und mir schon gewaltig unter den Fingernägeln und so gings mit Vollgas an den Tauchplatz. Die Sicht war wie gewohnt tauchbar, aber gut für den Lac Vouglans. Insgesamt machten wir in vier Tagen sechs Tauchgänge am Kloster, Stauwehr und an der Zisterne.

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Die Naue Flora

Juni 2010

Zur Geschichte:
Am 09. Dezember 1899 fuhr die mit Sand beladene Naue Flora von Buochs in Richtung Luzern. Als die Naue in Luzern nicht eintraf wurde in Buochs nachgefragt und sogleich mit der Suche begonnen. Ausser ein paar Trümmerteilen, die an Land gespült wurden, fand man nichts. Bei diesem Untergang verloren fünf Seeleute ihr Leben.



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Lediwracks im Walensee

Mai 2010

Nach dem wir am Morgen feststellen mussten, dass das Hundsloch im Wägitalersee nicht tauchbar war, beschlossen wir die Lediwracks im Walensee zu filmen. Am Bommerstein in Mols angekommen, trafen wir auf einen Taucher, dessen Partner kurzfristig abgesagt hatte. So tauchten wir im Trio zum ersten Wrack, der Backbordseite entlang bis zum Heck. Vom ersten Wrack führen Fussabdrücke zum zweiten Wrack. Dieses liegt einiges mehr im Sediment als das erste. Nach einer Umrundung kehrten wir zum oberen Wrack zurück und tauchten gemütlich aus.
Getauchte Gase: EAN 32 + 100%O2

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Seilbagger gefunden

November 2009

In den 70er Jahren versank im Zugersee ein Seilbagger, auch Dragline-Bagger genannt. Kurze Zeit später suchten Taucher nach dem Wrack mussten jedoch bei 60m aufgeben. Im Oktober 2009 fand ich nach mehreren Suchtauchgängen das unberührte Wrack und konnte es ein paar Wochen später in Beleitung von Martin filmen.





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Versunkenes Kloster und Stauwehr II

Mai 2009

Nach unserem Ausflug im Dezember 2008 zum Lac de Vouglans beschlossen wir es im Frühling erneut zu versuchen und diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Der Wasserstand war etwas gestiegen und die Sicht betrug nun 5m. Ziel des ersten Tauchganges war der westliche Klosterflügel, der um 50m lag. Der Nächste war für morgen, zum östlichen Gebäude geplant. Dieser Tauchgang führte uns grösstenteils durch das Kellergewölbe bis auf -60m, wobei der vorderste Taucher die Leine legte und der Hintere zusätzlich beleuchtete. An dieser Stelle bedanke ich mich bei Dani und Hubert, die mich mit Ihren Kreislaufgeräten und Höhlenerfahrung bei meinen Aufnahmen unterstützten. 


Das Wehr liegt etwas weiter Richtung Seeende etwa 3km vor der neuen Staumauer in 50-85m Tiefe. Als Erstes erreicht man eine Plattform mit etwa 8 Maschinen-Häuschen in denen sich die Zahnräder, Getreibe und Wellen befinden, die zum Heben und Senken der Schieber benötigt wurden. Unter der Plattform finden sich mannsdicke Ketten, die mit den Schiebern verbunden sind. Auf etwa -65m befindet sich der Eingang zur Wendeltreppe, die auf die oberste Plattform führt. Nach 30 min Grundzeit mit TMX 18/35  stiegen wir hoch und tauchten mit NX50+O2 nach 70 min auf. 


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Neues Wrack auf 105m entdeckt

Januar 2009

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Trimix-Tauchen.chVersunkenes Kloster

Dezember 2008

Einmal etwas anderes dachte ich mir als ich mitte November beschloss das Kloster im Lac de Vouglans auf zu suchen. Über das Kloster hatte ich in der Vergangenheit schon viel gehört und so machte ich mich an die Planung des Projektes. Als erstes mussten die Bewilligungen für jeden Taucher eingeholt werden, in dem Stausee gilt ohne gültige Bewilligung Tauchverbot. In der Zwischenzeit stellten wir jede Menge Gase und Flaschen zusammen, denn in der Gegend sind die Füllmöglichkeiten rar. Dann musste das Boot auf den Trailer und die ca. 1.2t schwere Ausrüstung von mir und Nöbi im Bus verstaut werden. Das Kloster und auch das alte Stauwehr sind nur mit Boot zu erreichen und liegen vom Hafen aus 5 bzw. 8km entfernt.
Zur Geschichte:
Der See wurde von 1964 bis 1969 erbaut und überflutete das Tal, dass der Fluss Lain einst geformt hatte. Der Stausee erstreckt sich heute auf einer Länge von 30km und hat eine Tiefe von max. 100m. Ein Teil des Klosters (Eingang) wurde vor dem Aufstauen des See abgebaut und etwa 50m weiter oben auf einer Lichtung wieder aufgebaut. 

Anreise :

Nach einer 4 stündigen Fahrt war das Ziel La Mercantine erreicht. Da unsere Tauchkollegen Dani und Hubert noch nicht vor Ort waren, besichtigten Nöbi und ich die Anlage. Erschrocken stellten wir fest, dass der See etwa 10-15m unter dem Normal- Stand lag. Was zum Tauchen sicher ein Vorteil ist (geringere Tiefe), ist für das Einwassern eher ein Hindernis. Die Slip-Rampe führte zwar bis ins Wasser, aber an mehreren Stellen hatte sich loser Sand mit bis zu 0.5m Höhe angesammelt. So beschlossen wir erst mal Solo mit dem Bus runter zu fahren und als das gelang mit dem Anhänger. Mit 4x4, Untersetzung und 4 durchdrehenden Rädern gelang es den Anhänger auch wieder hoch zu ziehen. Als die Sand-Rally überstanden war, fuhren wir mit dem Boot via GPS an die Tauchplätze und schauten uns diese mit dem Echolot an. So wussten wir was für Gase am nächsten Tag benötigt werden. Das anschliessende Bier bei der Tauchplatzbesichtigung genossen sichtlich alle. Gegen Abend bereiteten wir noch die Ausrüstung für den nächsten Tag vor.

Erster Tauchgang: Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir den Tauchplatz La Grande Charteuse an. Nach dem Ankern tauchten wir im Freiwasser auf 45m ab und trafen auf die Mauern des Klosters. Leider war die Sicht mit 1.5m recht schlecht, so dass wir alle mit Real von der Abtauchstelle aus Tauchen mussten. Im Schein der Lampen und teilweise mit den Händen tastend tauchten Räume, Torbögen, Fenster und Löcher im Boden auf. Ausser dem Dach und dem Eingangsportal ist alles erhalten. Es hat sich gezeigt, dass wen man nicht aufpasst, sich schnell unter einer Decke befindet. Mit 40min Grundzeit auf ø 45m waren wir nach 80min wieder auf dem Boot. Gase: Nitrox 28, Nitrox 50 und Sauerstoff.

Zweiter und dritter Tauchgang: Führte uns um das Gebäude herum wobei wir auf der einen Seite den Hang Richtung Land und auf der anderen einen Innenhof antrafen. Vom Innenhof her sahen wir einige Löcher im Boden, die anscheinend in den Keller führen, aber zu klein sind um mit D-15 und 2 Stages durch zu kommen. So suchten wir beim dritten Tauchgang den eigentlichen Keller-Eingang und fanden diesen auf der Stirnseite des Gebäudes. Leider ist der Eingang nach ein paar Metern eingestürzt, so dass kein grösserer Zugang existiert. Letzter Tauchgang 45min auf ø 45m ergab eine Tauchgangsdauer von 100min. Gase: Nitrox 28, Nitrox 50 und Sauerstoff.

Fazit: Anstrengende aber sehr eindrückliche Tauchgänge.

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Tauchgang zur SS-Hirondelle

Januar 2006

Früh am Morgen machte ich mich auf den Weg um am Genfersee die SS_Hirondelle zu betauchen. Kaum hatte ich meine Flaschen ausgeladen, fuhr auch schon mein Tauchpartner Dani mit einem breiten Grinsen auf den Platz. Nachdem Aufrödeln und Checken der Gase, machten wir uns auf den Weg zur Abtauchstelle und tauchten nach Kompass Richtung Bug der SS_Hirondelle.

Bei 45m am Bug angekommen, tauchten wir an der Steuerbordseite hinab und sahen die grossen Baumstämme, die bei der missglückten Bergung an Deck der Hirondelle befestigt wurden. Etwas weiter unten tauchten im Schein unser Lampen die Holzaufbauten auf, die noch recht gut erhalten sind. Anschliesend kamen die Schaufelräder zum Vorschein, welche sich etwa in der Mitte des Schiffes befinden. Wir konnten uns nicht entscheiden, ob wir den Rumpf oder mehr die Aufbauten ansehen mochten, den für eine zweite Umrundung würde die Zeit nicht reichen. Nun waren wir an der tiefsten Stelle von 58m angelangt. Wir tauchten über den Maschinenraum, wo wir die freiliegende Kurbelwelle sahen. Es ging weiter zur Backbordseite und an einer Luke vorbei, die in einen grösseren Raum im Schiffsinneren führt. Die Verlockung war gross, aber meine Tabelle gab mir noch 4min Grundzeit, so waren wir auch bald wieder am Bug angelangt und verabschiedten uns von der SS-Hirondelle. Die Deco und der Gaswechsel verliefen routinemässig und so waren wir nach 70min wieder aus dem Wasser.
Verwendete Gase : D-15 TMX 21/35   80cfu EAN 50    40cfu O2

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